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Dossier - Der Fall “Hochschild”

Übersicht:

“Die rechtlichen Interessen des Herrn Peter Hochschild...” - Rechtsanwaltsschreiben - und Antwort - 24.10.08
Neues - und Tragisches - aus Schilda - Notiz zur aktuellen Entwicklung - 15.07.2008
Erfahren Sie eine neue Dimension” - Abzocke geht munter weiter - 11.07.2008
„Ein seltsamer Zeitgenosse…“ - Wie wehrt sich ein ‘Vorkostenabzocker’? - 10.07.2008
Fisch oder Fleich – Opfer, Zeuge oder Mittäter? - Telefongespräch mit einem Finanzierungsvermittler - 19.05.2008
Der Diplomvolkswirt aus der Pfalz - Die seltsamen Millionenverträge des Herrn Hochschild - 18.05.2008
 

Fall “Hochschild”

Die rechtlichen Interessen des Herrn Peter Hochschild...”
Der Rechtsanwalt soll die Veröffentlichungen hier unterbinden - mit untauglichen Mitteln.

24.10.2008 - Letzte Woche erreichte mich ein Schreiben des Rechtsanwalts von Herrn Hochschild. Darin werde ich letztendlich dazu aufgefordert, die einzelnen Fälle und Vorwürfe ausführlich zu dokumentieren. Was auch nun hier geschehen wird. Diplom Volkswirt Hochschild täte wohl gut daran, wenigstens seinem Rechtsanwalt reinen Wein über seine zweifelhaften “Geschäfte” einzuschenken, statt ihn vorzuschicken, um seine nicht vorhandene “Redlichkeit” zu schützen. Denn er wird ihn noch brauchen.
Lesen Sie aber selbst das Schreiben des Rechtsanwalts - und meine Antwort darauf. Bei den fortgesetzen Versuchen von Peter Hochschild, gutgläubige Unternehmen und Unternehmen auf Kapitalsuche zu verleiten, wertlose Verträge mit ihm abzuschließen, ist der Schaden schon zu groß. Deshalb ist es zweifellos auch im öffentlichen Interesse, vor seinen “Geschäften” und seiner “Redlichkeit” zu warnen.

Schreiben des Rechtsanwalts von Peter Hochschild vom 15. Oktober 2008:

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Meine Antwort vom 24. Oktober 2008:

Fall „Hochschild
Ihr Schreiben vom 15.10.2008

Sehr geehrter Herr Gross,

es ist für mich grundsätzlich keine Überraschung, Schreiben von Personen bzw. von deren Rechtsanwälten zu erhalten, die im Fokus meiner Recherchen stehen.

Die Inhalte solcher Schreiben sind in der Regel um so haarsträubender, je dichter ich mit meinen Veröffentlichungen solchen Personen „auf den Pelz rücke“ und je mehr ich ihre Bewegungsfreiheit bei der Ausübung ihrer zweifelhaften Praktiken einenge.

Es ist auch durchaus eine bekannte Erfahrung für mich, mit Verleumdungen, falschen Beschuldigungen und Drohungen eingedeckt zu werden nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.

Ein besonders deutliches Zeichen dafür, dass eine unter meiner Beobachtung stehende Person schon eindeutig als kriminell bezeichnet werden kann und das dadurch bestätigt, ist die an den Haaren herbeigezogene Behauptung, ich hätte Geld erpressen wollen, um dann von Veröffentlichungen abzusehen – und um mir dann mit dem Strafgesetzbuch zu drohen.

Das ist aber ein vollkommen untauglicher Versuch der Diffamierung und Drohung, wenn solche „hinterfotzigen“ falschen Beschuldigungen erhoben werden. Das wird natürlich sofort durch Strafanzeige beantwortet – und durch Intensivierung meiner journalistischen Arbeit in dem Fall.

Anzumerken ist auch noch, dass die Rechtsvertreter dieser Art von Mandanten in Folge der weiteren Dokumentationen oft vollkommen überrascht sind, welch unlautere Interessen sie da im guten Glauben vertreten haben und wie versucht wurde, sie zum Werkzeug solcher Interessen zu machen.

Das vorausgeschickt komme ich nun ergänzend zur direkten Beantwortung Ihrer Ausführungen.

Sie schreiben: „Bezeichnenderweise sind Sie in keinem Fall im Rahmen Ihrer ‚Beiträge’ in der Lage, einen genauen und konkreten Sachverhalt zu schildern.“ Und weiter“ „Das belegt, dass es überhaupt keine Sachverhalte gibt, die Ihre pauschal gehaltenen Vorwürfe dezidieren oder nähren könnten.“

Sie fordern mich im Weiteren auf, „die Verbreitung von ehrenrührigen falschen Tatsachen …“ und mithin „Veröffentlichungen dieser Art“ sofort zu unterlassen.

Da Sie mich im Umkehrschluss schon dazu auffordern, werde ich selbstverständlich von Ihrem indirekten Angebot Gebrauch machen und die mir bekannten Sachverhalte bezüglich der zweifelhaften Handlungen von Herrn Hochschild auf „Ermittlungsakte“ dokumentieren. Sie können versichert sein, dass das einschließlich der notwendigen Beweismittel geschehen wird.

Es dürfte zweifellos auch hilfreich und in Ihrem Sinne bzw. dem Ihres Mandanten sein, wenn ich Aktenzeichen von Staatsanwaltschaft und Gericht mit angebe.

Wie ich verfahre, wenn mir verleumderisch eine Straftat – wie hier Erpressung „im Umweg über Dritte“ – unterstellt wird, habe ich schon erwähnt. Ich werde deswegen Strafanzeige erstatten.

Ihr Mandant hätte längst von verschiedenen Seiten neben den Strafanzeigen auch Zivilklagen „am Hals“, wenn es eine Aussicht gäbe, nicht nur Titel, sondern auch Schadenersatzzahlungen zu erhalten. Er hat aber bekanntermaßen schon im Herbst 2007 seine Vermögenslosigkeit durch eidesstattliche Versicherung bestätigt. Die „Success through Experience Ltd.“ (in verschiedenen Schreibweisen), die er als Mittel seiner Betrügereien benutzt, ist ebenfalls vermögenslos.

Wenn er von Geld und Kapital spricht und dann auch noch Beteiligungsverträge schließt, die nicht eingehalten werden – „Vorkostenabzocke“ eingeschlossen, dann ist das schlicht und einfach Betrug.

Da er das ganz offensichtlich gewerblich betreibt, sich dazu wenigstens zweier Helfer bedient und grenzüberschreitend auch nach Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Frankreich – und seiner eigenen belegbaren Auskunft nach – sogar Richtung Paraguay agiert, ist nach StGB wohl eindeutig und erheblich über einen einfachen Betrugstatbestand hinaus zu klassifizieren.

Sollten Sie, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, aber Kenntnis von Vermögen des Herrn Hochschild oder seiner Limited haben, so wissen Sie mehr als seine Opfer und ich. Ich bin mir aber gewiss, dass es sich dabei ausschließlich um „Beute“ aus seinen kriminellen Machenschaften handelt. Sie sollten ihm dann dringend raten, Selbstanzeige zu erstatten und umgehend seinen Opfern Schadenswiedergutmachung zu leisten.

Wenn Sie in Ihrem Schlusssatz feststellen: „Es bedarf keiner näheren Erläuterung, dass Ihre Veröffentlichungen und Beiträge zu einer massiven Beeinträchtigung der geschäftlichen Kredibilität unseres Mandanten geführt haben“, dann muss ich fragen, welcher Kredibilität (Glaubwürdigkeit)?
Hat er es dadurch schwerer, Opfer für seine Betrügereien zu finden?

Lassen Sie mich abschließend noch mitteilen, dass der Fall „Hochschild“ auch Teil einer Buchveröffentlichung mit mehreren solcher Fälle sein wird, die ihrer Fertigstellung entgegen sieht.

Sowohl was „Ermittlungsakte“ anbelangt als dann auch den Dossierreport sehe ich auch jede rechtliche und gerichtliche Maßnahme Ihrerseits – auch wenn sie sich anfangs gegen mich und meine Veröffentlichungen richtet – als hilfreich an, die es ermöglicht, Herrn Diplom Volkswirt Peter Hochschild vor einem Gericht ‚auftreten’ zu lassen.

Sie können versichert sein, dass auf sein persönliches Erscheinen gedrungen wird. So wie zu seiner nächsten Gerichtsverhandlung wegen Betruges im kommenden Januar dürften sich zweifellos auch dazu aus seinem „Opfer-Fanclub“ nicht nur von ihm geschädigte Personen nicht nehmen lassen, der Verhandlung beizuwohnen, sondern ich werde selbst auch mit einem Kamerateam vor Ort sein.

Bei der Gelegenheit würde ich Ihnen als seinem Rechtsvertreter oder Herrn Hochschild selbst die Möglichkeit der Stellungnahme vor der Kamera geben.

Ich führe diese Korrespondenz zumindest bis zu dieser Stelle öffentlich, da ein höheres öffentliches Interesse vorliegt, Herrn Dipl. Volkswirt Peter Hochschild möglichst daran zu hindern, weitere Personen und Firmen in betrügerischer Weise zu schädigen und noch dazu Leid über seine Opfer zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift eh


Neues - und Tragisches - aus Schilda
Notiz zur aktuellen Entwicklung

15.07.2008 - Irgendwie ist man daran erinnert, was die Schildbürger so alles an Dummerhaftigkeiten angestellt haben, wenn man die verkrampften Handlungen betrachtet, mit denen der Diplom Volkswirt aus der Pfalz kaschieren will, dass er gutgläubige Kapital suchende Unternehmer mit geplatzten Beteiligungsverträgen, die er nie einhalten konnte und wollte, und einem Riesenberg dadurch entstandener Probleme und Schulden hat sitzen lassen. Und dann hat der Diplom Volkswirt auch noch die Unverschämtheit und Chuzpe, für die durch ihn selbst verschuldete Nichterfüllung eines Beteiligungsvertrages eine Schadenersatzrechnung in sechsstelliger Euro-Höhe zu stellen.
Die Frage muss gestellt werden, wie es jemand, der solche unverantwortlichen Handlungen dann auch noch so auf die Spitze treibt, mit seinem Gewissen vereinbaren kann, Menschen ins Unglück zu treiben.
Wie ich heute morgen erfuhr, hat ein Angehöriger eines der Geschädigten wegen der durch die Hochschild’schen Aktionen verursachten Probleme einen Selbstmordversuch unternommen.
Deshalb darf hier auch nicht aufgehört werden, über Schandtaten zu berichten und vor diesem und anderen Abzockern zu warnen sowie die Strafverfolgungsbehörden zum Einschreiten zu veranlassen.
 

“Erfahren Sie eine neue Dimension”s--finanz-consulting_2_09-07-2008
Abzocke trotz zahlungsunfähigem „Investor“ und geplatztem Beteiligungsvertrag geht munter weiter

11.07.2008 - Da vermittelt ein Norbert S., der unter „s…. finanz-consulting“ firmiert, einen Beteiligungsfinanzier namens Dipl. Volkswirt Peter Hochschild mit seiner „Success throug(h)* Experience Ltd.“. Der Kapital suchende Kaufmann Eckhard S. hat vorher schon einen fünfstelligen Betrag für „Sachstandsaufarbeitung“ bezahlen müssen – was einer Umarbeitung seiner eigenen Projektunterlagen verdächtig ähnlich sah. Wenn schon 750 Euro für eine Creditreform-Auskunft verlangt werden, wie es Norbert S. praktiziert und was mehr als dem Zehnfachen der tatsächlichen Kosten entspricht, kann man dann nicht auch für Abtippen, Umsortieren und Mit-dem-eigenen-Briefkopf versehen gut 25.000 Euro verlangen?! Norbert S. hat aber nicht nur verlangt, er hat es auch von dem Kaufmann erhalten. Für die Vermittlung des Kapitalgebers Hochschild hat Finanzconsulter S. noch einmal 115.000 Euro in Rechnung gestellt.
Wie schon in anderen Fällen hat der Diplom Volkswirt aus der Pfalz den Beteiligungsvertrag platzen lassen, indem er weder zum vereinbarten Zeitpunkt noch später auch nur einen Cent überwiesen hat. Vor wenigen Tagen hat Hochschild den Vertrag aus „außerordentlichem Grund“ gekündigt. Natürlich, so Hochschild, weil der abgezockte Kaufmann das angeblich verschuldet hat. Tatsächlich hat dieser nur Vertragserfüllung von Hochschild verlangt.
Auch das ist keine neue Masche von Hochschild, um sich mit widersinnigen Argumenten aus seinen Verpflichtungen zu stehlen. Manche nennen so etwas Betrug.
Und wie ist es zu nennen, wenn der Vermittler des Luftkapitals, der schon kräftig abkassiert hat, nun für die von „Investor“ Hochschild widerrechtlich nicht erfüllte Beteiligung weiter Vermittlungshonorar fordert? Wohlgemerkt, der Vermittler hat eine Sorgfaltspflicht, die erfordert, dass er die Bonität und Zahlungsfähigkeit des von ihm vermittelten Investors überprüft. Hat Norbert S. das getan? Vermuten wir einmal, er hat. Wieso hat er aber in der Creditreform-Auskunft – damit kennt sich S. doch aus, stellt er dafür doch auch Rechnung über solche dort von ihm eingeholte Auskünfte – bei Hochschild überlesen, dass dieser im Oktober 2007 bereits eine eidesstattliche Versicherung (“Offenbarungseid”) über sein - nicht vorhandenes - Vermögen abgeben musste? Mit dem Ergebnis eben, dass Hochschild nichts hat.
Norbert S. haftet zivilrechtlich mit für den Schaden, den er aufgrund seiner mangelnden Sorgfalt bei der Vermittlung eines zahlungsunfähigen „Investors“ verursacht hat. Wie ist es aber, wenn er das gewusst hat? Muss das dann auch Betrug genannt werden?

* Auf manchen Brief- und Rechnungsköpfen – übrigens alle ohne verpflichtende Rechnungs- und Steuernummer trotz Umsatzsteuerberechnung – der „Limited“ heißt es im Firmennamen bisweilen „throug“ und dann wieder „through“, ohne oder mit “h”. Auch eine Art Vernebelungstaktik?


„Ein seltsamer Zeitgenosse…“
Analyse einer Diffamierungskampagne oder wie wehrt sich ein ‚Vorkostenabzocker’, wenn er und seine zweifelhaften Geschäftsmethoden öffentlich werden


10.07.2008 - Der Diplom Volkswirt aus der Pfalz betreibt eine eigene Internetseite. Und was macht er, um gegen die Veröffentlichungen über seine zweifelhaften Geschäftsmethoden anzugehen? Nein, er geht nicht den normalen rechtlich möglichen Weg und begehrt die Unterlassung und – wenn das nicht hilft – beantragt eine einstweilige Verfügung. Stattdessen startet er auf seinen Webseiten einen üblen Diffamierungs- und Verleumdungsversuch.
Na klar, wenn er Unterlassung beansprucht, sogar mit einstweiliger Verfügung vorgeht oder auch Gegendarstellung verlangt, muss er unmittelbar fürchten, dass binnen kurzem vor einem ordentlichen Gericht auch ‚amtlich’ nachgewiesen wird, was er das so alles Zweifelhafte treibt. Dass er sich mit seinen Unterstellungen und lügenhaften Darstellungen nun selbst der möglichen rechtlichen Erwiderungen aussetzt, einschließlich der Strafanzeige wegen Verleumdung, nimmt er in Kauf.

Sein Pamphlet unter dem Titel „ Ein seltsamer Zeitgenosse als unser Kunde“ beginnt mit dem Satz: „Diese Information erhalten Sie zu Ihrer Belustigung und auch Warnung sollte Ihnen dieser seltsame Zeitgenosse einmal über den Weg laufen.“ Schon im Titel ist etwas nicht so ganz richtig. Ich war nie sein Kunde. Tatsache ist, dass ich einen Kunden des Herrn Hochschild beraten – vor allem aber als Journalist begleitet – habe. Einen Kunden, der seit letztem Jahr auf Beteiligungskapital wartet, das Hochschild vertraglich seit langem verpflichtet ist zu zahlen. Aber nie gezahlt, sondern nur Vorkosten berechnet hat. Wie bei einer ganzen Reihe anderer Geschädigter auch.
In seiner Webdarstellung heißt es, ich sei „uns seit Jahren persönlich bekannt“. Wer immer die „uns“ sein mögen, die scheinbar den Diplomkaufmann bei seinen zweifelhaften Handlungen unterstützen, kenne ich Herrn Hochschild erst seit letztem Jahr. Dafür konnte ich aber ihn und seine Geschäftsmethoden sehr intensiv kennenlernen.
Im gleichen Absatz ist dann auch noch eine Abqualifizierung meiner Person als investigativer Journalist enthalten, wobei er sich auf Aussagen „aus Journalistenkreisen“ bezieht. Es wird interessant sein, welche meiner ernsthaften Journalistenkollegen er benennen wird, die das behaupten, wenn es vor die Justiz geht.
Weiter geht es dann quasi in einem Atemzug mit meiner Abqualifizierung als Unternehmensberater. Abgesehen davon, dass ich diese Tätigkeit „von der Pieke auf“ gelernt habe und mich in meinen Fachbereichen des „Business Development Management“ und der „Competitive Intelligence“ wahrlich nicht verstecken muss, sind es gerade diese Kenntnisse und Erfahrungen, die mich zunehmend neben dem Journalistischen zu einer gefragten Informationsquelle und Auskunftsperson über Vorkostenabzocker, Finanz- und Finanzierungsbetrüger und Wirtschaftskriminelle für Banken, Rechtsvertreter von Geschädigten und Geschädigte selbst machen.

Dann kommt ein weiterer Klops, wenn Hochschild verlautbart: „Die Rechtsanwaltskanzlei welche er in seinen Veröffentlichungen als Alibi angibt distanziert sich von seinem Arbeitsstil.“ Abgesehen davon, dass das genaue Gegenteil der Fall ist und ich seit Jahren mit meinem Rechtsberater intensiv und hervorragend zusammenarbeite, hat Hochschild auch die entsprechend richtig Antwort auf sein Schreiben bekommen, das er an die Kanzlei Dr. Diestel & Kollegen in Potsdam gerichtet hat. Aber so hält er es oft und macht es auch selbst noch einfach, dass der Nachfrager auf seine falschen Behauptungen und ebenso falschen Versprechungen kommt.
Was dann folgt, ist eine mit Verleumdungen gegen mich – bis hin zur Unterstellung krimineller Handlungen – angereicherte verquere Darstellung, die schlicht aber erfolglos rechtfertigen soll, warum er Verträge gebrochen hat und sich dem Vorwurf des Betruges aussetzen muss. Und das nicht nur in dem hier veröffentlichten Fall.
Wes Geistes Kind Hochschild ist und mit welcher Routine er seinen Verfolgern falsche Aussagen in den Mund legt, zeigt sich, wenn er mir nicht nur die Absicht unterstellt, ich wollte „eine kirchliche Institution“ betrügen, sondern mir auch noch erlogen den Satz in den Mund legt: „Den Pfaffen tut das nicht weh.“ Wie das hätte möglich sein sollen, ist die eine Frage. Welchem Mitarbeiter von Hochschild gegenüber ich das hätte äußern sollen, ist die zweite. Ich habe nie einen „Mitarbeiter“ kennengelernt. Dafür sind eine ganze Reihe Hochschild-Zitate dokumentiert, die nicht vom Hörensagen erfundener Mitarbeiter stammen. Sondern aus seinen eigenen Schreiben an Geschädigte. Das wird hier auch noch zur allgemeinen Information – nicht zur Belustigung, denn dazu ist die Sache zu ernst und der Schaden schon zu groß – veröffentlicht werden.

Ähnlich unterstellt mir Hochschild, dass ich mich trotz meiner „erfolglosen Bemühungen“ durch eine „Provision“ kriminell bereichern wollte. Und dann macht er den Fehler, Dritten gegenüber zuzugeben, dass er zahlungspflichtig ist und sogar noch eine Menge Geld mehr schuldet.
Dafür trifft aber vollkommen zu, was er in Folge schreibt: „Die Grundstücksverkäufer, die Notare, die Architekturbüros und alle anderen Beteiligten warten bis heute auf die versprochenen Zahlungen.“ Nur, es warten alle auf die Zahlungen – von Hochschild. Doch das dürfte, wie in den anderen mir bekannten Fällen, ein vergebliches Warten sein. 
Und dann meine „Kapriolen“ und „Träume“, wie Hochschild schreibt, bei einem anderen Unternehmen. Das ist ein eigenes Kapitel. Aber ein Kapitel ebenfalls mit dem Hauptdarsteller Hochschild und seinem Versuch, das ganz große Geschäft zu machen. Natürlich auch ohne zu zahlen. Und das, als er schon eine eidesstattliche Versicherung (EV), die heutige Bezeichnung für einen „Offenbarungseid“, über sein – nicht vorhandenes – Vermögen hatte abgeben müssen.
Laut Diplomvolkswirt Peter Hochschild versuche ich nun, durch Verleumdungen und Erpressung „die Finanzierung (meiner) Schulden durch uns zu erzwingen“.
Auf seine Verleumdungen kann mit seinem eigenen Satz geantwortet werden: „Wenn diese Angelegenheit nicht so traurig wäre, so wäre sie zum Lachen.“ Aber zum Lachen ist es keineswegs, wenn Hochschild gutgläubige und hoffnungsfrohe Unternehmer mit Vorkosten abzockt und Verträge platzen lässt, die nicht das Papier wert waren, auf dem sie geschrieben wurden. Und durch seine Handlungen Existenzen ruiniert.

Im vollkommenen Gegenteil zu dem, was er auf der Webseite www.peterhochschild-homepage.de schreibt, macht er eben keine sauberen Geschäfte. Und wenn er sich mit Dingen befasst, von denen er was versteht, so sind da nur die höchst Zweifelhaften zu erkennen.
Sein Schlusssatz auf der Verleumdungsseite gegen mich, sollte aber unbedingt beherzigt werden: „Geldgeschäfte sind Vertrauenssache. Können Sie die hier geschilderten Vorgänge und unsere Haltung dazu nicht akzeptieren, so sollten Sie von einer Zusammenarbeit mit uns absehen.“ Dem schließe ich mich an. Sie sollten, lieber Leser, von einer Zusammenarbeit mit Hochschild - samt „Mitarbeitern“ und Partnern – absehen.
Noch etwas, was Hochschild bei all dem bisher nicht begriffen hat. Er hat es auf „Ermittlungsakte“ nicht mit einem Unternehmensberater zu tun, dem er da begegnet ist, sondern mit einem investigativen Journalisten, der ‚undercover’ solch zweifelhaften Gesellen nachgespürt hat und nachspürt. Aber zugegeben, der Diplom Volkswirt Hochschild aus der Pfalz hat eine Masche, bei der erst sehr spät zu erkennen ist, welches sein wahres Gesicht ist. Außerdem hatte er noch „Glück“, weil die Auskünfte im Juni 2007, die über ihn eingeholt wurden, noch ziemlich nichtsagend waren. Den “Offenbarungseid“ hat er erst im Oktober 2007 ablegen müssen.
 

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20.06.2008 - Natürlich habe ich nach meinen bisherigen Erfahrungen und denen von Geschädigten nicht erwartet, dass eine Schadenswiedergutmachung stattfindet. Es war tatsächlich - wie von mir erwartet - nur ein weiterer Versuch, zweifelhafte Handlungen zu verschleiern und fortzusetzen. In Kürze wird auf diesen Seiten eine wesentlich umfangreichere Dokumentation zum Fall “Hochschild” veröffentlicht.

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14.06.2008 - Wegen eines “Schlichtungsversuchs” von Geschädigten mit dem Verursacher der Malversationen habe ich den Fall “Hochschild” von meinen Seiten genommen. Wenn eine Schadenswiedergutmachung stattfindet, was nicht an meinen Veröffentlichungen scheitern soll, werde ich die Berichterstattung nicht weiterführen. Das Wohl von Geschädigten geht vor. Falls das aber ein weiterer Versuch sein sollte, trotz rechtlicher Verpflichtungen aufgrund von Beteiligungsverträgen die Geschäftspartner weiter zu täuschen und Betrugshandlungen fortzusetzen, wird eine wesentlich umfangreichere Dokumentation hier veröffentlicht werden.

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Fisch oder Fleich – Opfer, Zeuge oder Mittäter?
Über ein Telefongespräch mit einem Finanzierungsvermittler


19.05.2008 - Wenn man Vorwürfe gegen eine Person prüft und nachrecherchiert, müssen auch Personen in dessen Umfeld befragt werden. Selbst wenn man ziemlich sicher sein kann, was da herauskommt, ist das journalistische Pflicht. Auch um eine Einordnung vornehmen zu können, ob es sich um jemanden handelt, der als Zeuge, Opfer oder gegebenenfalls Mittäter einzuordnen ist. Manchmal verwischen auch die Grenzen. Aus unzähligen Recherchegesprächen, telefonisch und persönlich, erwirbt man ein Gefühl für Menschen und welcher Kategorie sie zuzuordnen sind. Selten hat eine Einschätzung später korrigiert werden müssen. Und immer wieder verlangen gerade die, die das meisten zu verbergen haben, dass der Journalist erst einmal Beweise bringen soll, selbst wenn die Fakten schon lange bekannt sind. Damit will der Befragte natürlich auch sehen, was ich gegen ihn vorliegen habe und womit er (oder sie) zu rechnen hat, wenn das schließlich zur Staatsanwaltschaft gelangt.
Wenn man vorher noch im Zweifel war oder es offen lassen muss, zu welcher Kategorie der Befragte gehört, hat eine Gesprächswendung es bisher immer bewiesen, dass es sich um einen Mittäter handelt. Nämlich wenn mir plötzlich unterstellt wird, dem auf der anderen Seite meine Informationen „verkaufen“ und ihn praktisch erpressen zu wollen.

So ein „Erfolgserlebnis“ hatte ich heute bei einem Telefongespräch mit dem Vermittler, mit dem der Diplomvolkswirt zusammenarbeitet. Durch diese Unterstellung hat er seine Einordnung, um wen und was es sich bei ihm handelt, selbst vorgenommen.
Und wenn ich Information verkaufen wollte – abgesehen von Medien, die mir meine journalistische Arbeit honorieren – dann hätte ich wohl kaum auf diesen Seiten schon darüber veröffentlicht und stünde noch weniger als – kostenlose – Anlaufstelle für Geschädigte und ebenso kostenlose Auskunftsstelle über Vorkostenabzocker und Betrugsverdächtige zur Verfügung.

Man merkt bei einem Telefongespräch auch, ob man es mit einem normalen Auskunftsgeber oder einem professionellen Versteckspieler zu tun hat. Aber auch solche Profis machen Fehler, wenn sie aus der Ruhe gebracht werden können. Der heute von mir angerufene Kreditvermittler, der zuletzt Hochschild als Investor für eine Beteiligung von 5,7 Millionen Euro vermittelt hatte, wurde von mir auch angesprochen, dass er doch aufgrund seines Berufes schon verpflichtet sei zu überprüfen, ob jemand überhaupt über das Kapital verfügt, mit dem er sich beteiligen will. Und wofür er, der Vermittler, ein sechsstelliges Vermittlungshonorar haben will. Und dass es im Fall Hochschild doch schon Zweifel bei ihm gegeben haben müsse. Der Vermittler Norbert S, gab zuerst einmal zu, nicht einmal eine hinreichende Auskunft über Hochschild eingeholt zu haben. Das sei aber auch nicht seine Sache, wenn ich Beweise gegen Hochschild hätte, solle ich ihm die erst einmal zukommen lassen.

Aber es ging noch weiter. Als ich ihn darauf ansprach, dass er seit September letzten Jahres von mir persönlich wisse, dass Hochschild im Falle meines Geschäftsfreundes den Vertrag nicht erfüllt habe und das kein Einzelfall sei, machte er einen weiteren Fehler. Erregt gestand er ein, die Korrespondenz zwischen mir und Hochschild zu kennen, aus der hervorgehe, dass Hochschild im Gegensatz ein seriöser Mensch sei. Wie bei professionellen Versteckspielern und Leugnern üblich, ging er in den Angriff über und unterstellte mir, die damalige Beteiligung verhindert und unseriös gehandelt zu haben – und eben ihm meine Informationen erpresserisch verkaufen zu wollen.
Eines habe ich auch als investigativer Journalist gelernt, solche Gespräche immer im Beisein von Zeugen zu führen. Vermittler S. hat sich genügend als das deklariert, was er in Beziehung zu Hochschild ist.
Zur allgemeinen Information werden aber auf diesen Seiten in Kürze auch Originaldokumente und Korrespondenz zu den Fällen veröffentlicht, so dass sich jeder selbst ein Bild machen kann.
 

EA_Screenshot_Hochschild_18-05-08_1Der Diplomvolkswirt aus der Pfalz
Die seltsamen Millionenverträge des Herrn Hochschild


18.05.2008 -
Die Internetseiten des Diplomvolkswirts sind recht einfach gehalten, aber viel versprechend. So viel versprechend wie der ganze Unternehmens- und Finanzberater, der seine Leistungen da anbietet. Das Problem besteht nur darin, dass er viel verspricht, aber nichts hält. Zumindest nicht die von ihm und mit seiner „Success throug Experience Ltd.“ abgeschlossenen Beteiligungsverträge.

Wer in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen oder auch der Welt eine Anzeige schaltet, dass er Kapital sucht, hat große Chancen, eine Zuschrift von Diplom Volkswirt Peter Hochschild aus Kaiserslautern – Hochspeyer – Mainz zu erhalten. Trifft man mit ihm zusammen, dann lernt man einen bescheiden wirkenden Mann kennen. Ich traf ihn das erste Mal in Kaiserslautern, in einer Gaststätte schräg gegenüber vom Hauptbahnhof. Es wäre zu umständlich, zu seinem Büro zu fahren, außerdem wäre er gerade dabei, es neu einzurichten. Eine durchaus glaubhafte Begründung, die noch keine Zweifel an seiner Seriosität aufkommen ließ, weder bei dem Geschäftsfreund, den ich begleitete, noch bei mir. Investigative Journalisten sind nicht grundsätzlich misstrauisch, sondern lassen die Dinge durchaus auf sich zukommen. Immerhin gibt es auch positive Begegnungen solcher Art, wenn auch selten. Später lautete die Begründung bezüglich des Büros dann, dass er zuviel unterwegs sei und sich deshalb eines Büroservice bediene. Warum auch nicht? Selbst wenn dieser Büroservice gelegentlich zu wechseln scheint und sich, so wie seine Firmenadresse, nicht mehr in Kaiserslautern, sondern derzeit in Mainz befindet.
Über ihn eingeholte Auskünfte waren nichtssagend, aber nicht negativ. Also auch das erst einmal kein Grund für Bedenken. Hochschild selbst gab an, ehemals bei einer Tochter der WestLB beschäftigt gewesen zu sein und nun für eine Gruppe von kapitalkräftigen Privatleuten deren Anlageportfolio zu managen.

Es ging um die Finanzierung eines Seniorenpflegeheims, für das mein Geschäftsfreund Beteiligungskapital suchte, da es zwischen dem vorhandenen Eigenkapital seiner Firma und der Bankfinanzierung eine Lücke gab, die es zu schließen galt. Dafür waren professionelle Unterlagen mit Businessplan, Bauplanung und Kalkulation, Kaufvertrag und alles sonst noch Erforderliche vorhanden.
Dem Treffen beim Bahnhof in Kaiserslautern folgte die Übersendung des Entwurfs eines Finanzierungs- und Beteiligungsvertrages durch den Diplomvolkswirt, der moderate Konditionen anbot. Finanzier war darin die „Success throug Experience Ltd.“ mit Sitz in Birmingham, vertreten durch Peter Hochschild.
Dem folgte eine Terminvereinbarung für eine Besichtigung des Seniorenobjektes in Brandenburg und Gespräche mit den anderen Gesellschaftern der Projekt-GmbH, dem Steuerberater und dem Architekten. Nach zweimaliger Verschiebung fand dieses im Juni letzten Jahres statt. Hochschild ließ sich umfassend informieren, stellte sinnvolle Fragen und bekam professionelle Antworten. Er wollte schließlich finanzieren und sich beteiligen.
Da das so leicht gegangen war, schlug mein Geschäftsfreund Hochschild vor, ein Hotelobjekt in Bad Saarow zu besichtigen, das er für ein Seniorenstift für sehr geeignet hielt. Ich schloss mich der Besichtigung und dem nachfolgenden Gespräch noch auf dem Grundstück an. Und begann misstrauisch zu werden. Denn spontan erklärte Hochschild auch dazu seine Finanzierungsbereitschaft. Zu spontan.
Meine Bedenken traten aber zurück, als es zur Vertragsunterzeichnung sowohl für das Seniorenheim als auch für das Wohnstift kam. Hochschild wollte auch den Finanzierungsanteil übernehmen, der ursprünglich von der Bank kommen sollte zuzüglich der Landesmittel von 1 Million Euro. Gesamtbetrag: 6 Millionen Euro für beide Projekte. Um so besser und vorteilhafter, wie es schien. Vertraglich wurde vereinbart, dass das Kapital am 1. August 2007 zur Verfügung stehen sollte.

Der 1. August kam, das Geld kam nicht. Bis heute kein einziger Cent. Hochschild wurde vertragsbrüchig, bei den mit den Verkäufern der Objekte abgeschlossenen Verträgen trat Zahlungsverzug ein. Angeblich war der hinter Hochschild stehende Investor verstorben.
Doch jetzt begann es wirklich spannend zu werden, was den Diplomvolkswirt anbelangte. Der kam nämlich auf die Idee, einen Kreditvermittler als die Lösung aller – seiner – Probleme zu verkaufen. Nur tat er so, als wäre das ganz selbstverständlich, dass er nicht zahlen konnte und mein Geschäftsfreund sich jetzt gefälligst die Kosten dafür aufbürden sollte, einem Bankkredit nachzurennen. Der ursprünglich finanzierungswilligen Bank war nach dem Beteiligungsvertragsabschluss abgesagt worden. Samt Fördermitteln des Landes. Einen fünfstelligen Betrag hätte es kosten sollen, die – schon vorhandenen und professionellen – Projektunterlagen von dem Vermittler noch einmal erstellen zu lassen. Methode: die vorhandenen Unterlagen werden auf Vermittler-Briefpapier kopiert. Kosten 25 -30.000 Euro. Erfolgsgarantie? Keine. Mehr noch stellten sich die angeblich vermittelbaren Zinssätze für solchen Kredit als erheblich höher und unvorteilhafter als die der nächstgelegenen heimischen Sparkasse heraus.

Die Zusammenarbeit zwischen Hochschild und dem hier vorerst noch ungenannt bleibenden Kreditvermittler schien damals noch sehr frisch zu sein. Nach jüngsten Informationen hat sich die Masche aber wohl inzwischen eingespielt.
Nach jüngsten Informationen aber auch hat Hochschild – wieder einmal – einen Beteiligungsvertrag platzen lassen. Am 2. Mai hätten 5,7 Millionen Euro von ihm ausbezahlt werden müssen. Das ist nicht nur nicht erfolgt und dürfte auch kaum noch erfolgen. Der Kreditvermittler macht aber trotzdem Druck, seine Provision von über einhunderttausend Euro für diese „Vermittlung“ zu kassieren. Und das obwohl er schon für Vorkosten zur Kasse gebeten hatte und das bezahlt worden war. (Doch bevor hier mehr Details veröffentlicht werden, wird ihm Gelegenheit gegeben werden, sich dazu zu äußern.)
Eine solche Gelegenheit, Stellung zu seinen Geschäftspraktiken zu nehmen, hatte Hochschild lediglich in der Form genutzt, mit dummerhaftigen und widersinnigen Argumenten und Drohungen zu antworten. Und natürlich jede Schuld, Verantwortung und Zahlungspflicht gegen jede Rechtsverpflichtung abzuleugnen. Keine neue Masche bei ihm, denn er hat das zumindest seit letztem Jahr in mindestens fünf mir bekannten Fällen, bei denen er Verträge über seine Limited geschlossen hat, so gehandhabt. Und die Verträge platzen lassen. Weitere Verträge sind mir bekannt, zu denen ich aber noch Auskünfte erwarte. Alles in allem belaufen sich die von ihm eingegangenen Zahlungsverpflichtungen auf einen zweistelligen Millionenbetrag, der anscheinend kontinuierlich steigt. Die Kosten, die er verursacht hat, nicht nur durch Vorkostenabzocke, gehen ebenfalls schon in die Millionen.

Wie die Fälle im Einzelnen aussehen, wird hier auf ERMITTLUNGSAKTE berichtet. Auch wie Hochschild sich in den Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft, die er mit Kapital ausstatten wollte, hineinmanövriert hat. Oder wie er Mitarbeiter, Notare, Rechtsanwälte und Unternehmensberater seiner Opfer schlicht als seine eigenen Partner und Kollegen ausgibt. Oder wie er mit einem Opfer zu einer Fahrt in die Schweiz zu seiner Bank fuhr – und sich herausstellte, dass es bei der Bank gar kein Konto gab, über das er hätte verfügen können.
Eine seiner gängigsten Ausreden ist, so wie im letzten Herbst noch im Anfangs geschilderten Fall, dass sein Investor verstorben sei und die Erben das vertraglich vereinbarte Beteiligungsgeld nicht mehr zur Verfügung stellen wollen. Nur – warum schließt er denn weiter Beteiligungsverträge auf eine Gesellschaft ab, die sowieso wegen der ihr bevorstehenden Millionenforderungen faktisch schon pleite ist und wahrscheinlich niemals über nennenswertes Kapital verfügt hat?
Im deutschen Strafgesetzbuch gibt es einen Paragrafen dafür. Die dort angegebene Strafdrohung kann durch das Merkmal „gewerblich“ noch verschärft werden. Wenn Helfer dazu kommen sollten, kann auch von einer „Bande“ gesprochen werden, was die Sache noch brisanter macht. Schließlich macht der Sitz der Limited und vorhandene oder nichtvorhandene Konten in der Schweiz das zu einer grenzüberschreitenden Angelegenheit. Und wen es interessiert, der sollte einmal nachlesen, wie internationale Organisierte Kriminalität (OK) definiert wird und welche Zuständigkeiten es dafür bei den deutschen Justiz- und Ermittlungsbehörden gibt. Und wie passt die Schwärmerei des Diplomvolkswirts für Südamerika, der er sich vor Zeugen hingegeben hat, zu all dem?
Wer meine Arbeitsweise kennt weiß, dass ich eine umfassende Dokumentation meiner Recherchen jeweils der zuständigen Staatsanwaltschaft zuleite. Von Seiten Geschädigter sind aber auch schon entsprechende Aktivitäten gegen den Diplomvolkswirt Peter Hochschild aus der Pfalz mit seinen seltsamen Millionenverträgen im Gange.

Sachdienliche Hinweise und Informationen zu Diplom Volkswirt Peter Hochschild und seinen Geschäften erbitte ich per Mail an
hmh@ermittlungsakte.de oder per Fax an 0700 06 01 06 01. Ihre Hinweise werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

 

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