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Coming soon...
Wieder einige Zeit, die sich auf diesen Webseiten nichts verändert hat. Das bedeutet aber nicht, dass die Recherche- und Ermittlungsarbeit nicht weitergegangen ist. Vielmehr gab es genug zu tun, das es erforderlich machte, unmittelbar für Staatsanwaltschaften und Verbrechensopfer tätig zu werden. Bei laufenden Recherchen und Ermittlungen kann es aber oft opportuner sein, erst öffentlich darüber zu reden, nachdem sie abgeschlossen sind. Sonst würden die Täter nur vorzeitig gewarnt und das Weite suchen.
Es gibt auch Fälle, die sich Jahre hinziehen und sich immer noch nicht für eine Veröffentlichung eignen, weil dadurch beispielsweise Zeugen und Unschuldige einer Bedrohung ausgesetzt wären.
Auch wenn sich die Regale biegen von dem Material, das sich alleine schon über ein paar Wochen Ermittlungsarbeit ansammelt, dann muss das noch so aufgearbeitet werden, dass es nach journalistischen und presserechtlichen Richtlinien veröffentlichbar ist. Da “Ermittlungsakte” aber nur einen kleinen Teil meiner Tätigkeit ausmacht, bleibt da manches liegen.
Ich halte es da für wichtiger, mit Auskünften und Warnungen rechtzeitig zur Verfügung stehen, bevor wieder ahnungslose und gutgläubige Opfer durch altbekannte und neu bekannt gewordene Betrüger abgezockt werden können. Diese Warnungen und Hinweise lassen sich aber nur sehr bedingt hier öffentlich machen. Deshalb beantworte ich viele Anfragen an mich unmittelbar telefonisch und schriftlich und stets vertraulich.
Ein Hinweis bei der Gelegenheit: bitte teilen Sie mir bei E-Mail-Anfragen immer mit, unter welcher Festnetz-Telefonnummer ich Sie erreichen bzw. zurückrufen kann. Meine E-Mail lautet: hmh@ermittlungsakte.de. Meine Telefonnummer veröffentliche ich nicht mehr, weil ich sonst vor lauter Drohanrufen von Kriminellen nicht mehr zum Arbeiten käme.
Warum das “Coming soon” als Überschrift? Weil natürlich hier in Kürze einiges an neuen Informationen kommen wird. Wenn Sie also noch etwas Geduld haben, dann freue ich mich, wenn Sie demnächst wieder hier auf diesen Seiten vorbeischauen.
Ihr Hanns-Martin Hartenberg
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“Hochschild Club” gegründet Betrogen von Peter Hochschild – Success through bad Experience
04.06.2010 - Fiasco, failure, flop, bad success… das sind englische Entsprechungen für “Misserfolg”. Das fiel mir ein, als ich nach dem gesucht habe, was die „Success throug(h) Experience Ltd.“ des Herrn Peter Hochschild für die betrogenen Kapitalsuchenden tatsächlich bedeutet: Misserfolg und Betrug.
Das „Success throug(h) Experience“ bedeutet soviel wie „Erfolg durch Erfahrung“. Der einzige „Erfolg“, den die Begegnung mit Diplomvolkswirt aber für diejenigen hat, die sich vertrauensvoll auf ihn eingelasssen und eine Kapitalbeteilgung erwartet haben, ist ein Zuwachs an schlechten Erfahrungen. Die „Eintragungsgebühren“ und wie immer er die Kosten nennt, die in Verbindung mit dieser seiner Limited von den gutgläubigen Kapitalsuchenden dann zu zahlen sind, sind verloren. Bis heute ist kein einziger Fall bekannt, dass es etwas anderes als ein Betrug ist, den Hochschild praktiziert. Geld hat noch niemand von ihm bekommen. In den letzten 20 Jahren, die ich seine Vergangenheit jetzt dokumentiert habe, jedenfalls nicht. Dass er davon lange Jahre wegen seiner Betrügereien im Gefängnis verbracht hat, hat seinen kriminellen Tatendrang nicht gestoppt.
Wie ich von den Ermittlungsbehörden erfahren habe, rechtfertigt er sich, warum bisher niemand Geld von ihm bekommen hat, dass seine „Investoren“ abgesprungen oder gar verstorben seien. Die „versterben“ regelmäßig jetzt schon seit dem Zeitpunkt, zu dem er aufgrund einer Verurteilung zu einer fast zweistelligen Strafe aus der Haft entlassen wurde und seine kriminellen Geschäfte wieder aufgenommen hat. Das war vor knapp vier Jahren. Wieder in Freiheit musste Hochschild übrigens auch bald den Offenbarungseid, oder wie es im Amtsdeutsch heißt, die „eidesstattliche Versicherung“ ablegen.
Wer sich also mit dem bieder und seriös wirkenden älteren Herrn Diplomvolkswirt Peter Hochschild trifft, der angeblich eine Investorengruppe älterer Anleger vertritt, sitzt tatsächlich einem schwer vorbestraften Betrüger gegenüber, der den Finger gehoben hat, wie man so schön sagt, und der weder einen einzigen Investor hinter sich hat, noch Kapital zur Verfügung stellen kann oder will.
Dabei müsste er eigentlich aus seinen Betrügereien wieder über eine Menge Geld verfügen. Schätzungsweise 60 kontaktierte Kapitalsuchende aus den Kleinanzeigen bei Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche, Welt usw. sowie seit einiger Zeit aus Bizztrade machen etwa 15 bis 20 erfolgreiche Betrügereien im Monat aus. Bei „Gebühren“ zwischen etwa 800 und 2.000 Euro liegt sein „Verdienst“ folglich bei etwa 20 – 30.000 Euro. Pro Monat. Ohne großen Aufwand und steuerfrei. Übrigens, was sagt denn die Finanzbehörde dazu? Ich bin gespannt, was die antworten, wenn ich dort die Tage nachfrage.
Aber wenn die ermittelnde Staatsanwaltschaft Mainz noch lange braucht, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen, oder er sich noch durchwinden kann, dann ist er längst in Paraguay auf seinem Alterssitz. Oder hat er sich ein anderes Domizil ausgesucht? Schon möglich, nachdem er mir das wohl etwas zu leichtfertig anvertraut hatte, als er noch nicht wusste, dass er es mit mir mit einem investigativen Journalisten zu tun hatte. Da schwärmte er ganz unumwunden davon, dass er bald nach Paraguay gehen wolle, wenn er genug verdient habe. Nur handelt es sich bei dem „Verdienen“ im Hochschild’schen Sinn schlicht um Betrug.
Es melden sich zur Zeit etwa 5 bis 6 Personen pro Monat, die von ihm betrogen wurden oder nachfragen, ob sie zahlen sollen. Die werden durch die Internetsuche oder auf Empfehlung von Geldinstituten auf „Ermittlungsakte“ aufmerksam. Oder durch Hochschild selbst, der seit einiger Zeit ein Pamphlet in Form eines nicht einmal unterschriebenen angeblichen Anwaltsbriefes an seine Beteiligungsangebote dranhängt, in dem er abstruse Vorwürfe gegen mich erhebt. Von wegen „Schutzgelderpressung“ und ähnlichem Widersinn. Der genannte Anwalt weiß nichts davon und distanziert sich quasi mit Händen und Füßen von dem getürkten Schreiben. Die Staatsanwaltschaft Mainz hat auf eine gegen Hochschild erstattete Strafanzeige dagegen lapidar mitteilen lassen, dass das als Delikt aufgrund der Strafe, die Hochschild wegen seiner Betrügereien zu erwarten hat, nicht ins Gewicht fällt.
Ich amüsiere und wundere mich zugleich oftmals gemeinsam mit solchen Betroffenen, die nichts an ihn zu zahlen bereit waren, über diese Vorgehensweise von Hochschild. Selbst darauf aufmerksam zu machen, dass da jemand die eigenen, Hochschild’schen, Betrügereien anprangert, ist entweder ausgesprochen blöde oder ausgesprochen genial. Dass Hochschild mich, den Anprangerer, als Gangster darstellt, der den doch so seriösen Diplomvolkswirt bedrängt hat, ist eine ganz normale Verhaltensweise, wie ich sie bei solchen Betrügern mehr oder minder geschickt immer wieder erlebe.
Wenn ich hier schreibe, dass Hochschild wegen Betruges langjährig vorbestraft ist, dann dient das dem Schutz vor Hochschild und seiner Betrugsmasche. Er könnte auch Anzeige gegen mich erstatten – Hören Sie, Herr Hochschild! – weil er durchaus sagen könnte, ich dürfte keine öffentliche Mitteilung darüber machen, dass er im Gefängnis gewesen und vorbestraft sei. Und dass er ein Betrüger sei. Es ist nämlich auch für Jounalisten nicht immer leicht, das Kind beim Namen zu nennen, weil dem – sinnvoller Weise – Persönlichkeitsrechte entgegenstehen, die auch einen verurteilten Straftäter nach Verbüßung seiner Strafe schützen.
Aber erstens ist Hochschild inzwischen eine Person des öffentlichen Interesses, zweitens müssen Gutgläubige vor ihm und seiner Betrugsmasche gewarnt werden und schließlich drittens würde ich liebend gern dem Herrn Hochschild vor einem Gericht begegnen. Er könnte dann sicher nicht, dass nicht nur einiges Unangenehme über ihn zur Sprache käme, sondern auch dass er einer ganzen Reihe seiner Opfer in Anwesenheit eines Kamerateams von „Ermittlungsakte“ begegnen würde.
Da die Zahl seiner Opfer kontinuierlich steigt, hatte ich etwas ironisch angemerkt, man könnte inzwischen einen Club der Hochschild-Geschädigten aufmachen. Zumal auch ein Gedankenaustausch unter den Opfern und Beinahe-Opfern sinnvoll wäre, wie man denn Hilfe zur Selbsthilfe in Gang setzen könnte, um sich gegenseitig geschäftlich zu unterstützen und nicht wieder solchen Scharlatanen und Vorkostenabzockern wie Hochschild in die Arme zu laufen. Damit aus dem Kontakt zu Hochschild im umgekehrten Sinne letztendlich doch noch ein Erfolg wird.
Jedenfalls ist mir diese Idee nicht aus dem Kopf gegangen. Deshalb proklamiere ich hiermit den „Hochschild Club“ mit dem Untertitel „Betrogen von Peter Hochschild – Success through bad Experience“. Alle von Hochschild Betrogenen und Fast-Betrogenen sind zur Mitwirkung eingeladen. Der Club wird gemeinsame Ausflüge zu Gerichtsprozessen unternehmen, wenn Hochschild dort auftreten sollte – was früher oder später der Fall sein wird. Vor allem soll aber eine Vernetzung zum gegenseitigen Gedankenaustausch stattfinden. Beispielsweise über seriöse Möglichkeiten der Geschäftsfinanzierung und seriöse Geldgeber. Vielleicht ist das das erste Mal, dass ein Betrüger indirekt die Gründung eines Businessclub seiner Opfer bewirkt hat. Wer mitmachen will, ist dazu eingeladen. Ganz egal ob Kontakt zu Hochschild bestand oder zu einem anderen Abzockbetrüger. Übrigens, Mitgliedsbeiträge werden keine erhoben.
Der „Hochschild Club“ ist unter hochschild-club@ermittlungsakte.de zu erreichen.
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